Anonymous: Referenz Post v: 5.5. :Liebste Kim, ich kann deinen Gedanken nicht ganz folgen. Sind Kleinigkeiten nicht Kleinigkeiten, weil sie oftmals belanglos sind? Ich meine; jede Rose hat Dornen und Blätter haben ihre Rückseite, doch haben wir überhaupt Zeit über jegliche Bagatelle zu reflektieren? Ist der Gedanke am Ende nicht doch nur Schall und Rauch? Warum beharren, wenn du doch genießen kannst? Wie Rilke sagt, "Forschen Sie nicht nach Antworten." "Leben Sie die Fragen." Also, warum?

“Kleinigkeiten” sind nicht immer gleich Kleinigkeiten

Du versuchst dich ganz schön eloquent auszudrücken……..naja, ich kann deine Ansicht schon nachvollziehen, klar. Aber es geht mir darum, auch die “kleinen Dinge” (was natürlich auch wieder von vielen anders definiert wird) wahrzunehmen und zu schätzen

Ich rede nicht von absolut unwichtigen Dingen. Mit Kleinigkeiten meine ich solche, denen anfangs keine Beachtung geschenkt werden, im Gesamtbild jedoch auch eine gewisse Wichtigkeit darstellen

Ich weiß, dass es “übermenschlich” ist, stets mehr sehen zu wollen als der Durchschnitt, aber so bin ich halt und so möchte ich sein

Natürlich sind viele Dinge im Leben nicht dafür gedacht, dass man stundenlang über sie philosophiert und nachdenkt. Einiges muss man einfach nur genießen.

Aber damit kommt man im Leben auch nicht aus

Es ist so ein Misch-Masch aus allem

Außerdem sehe ich das als Geschenk sobald man sich auch über kleine Dinge im Leben freuen kann und wirklich in der Lage ist sie zu schätzen 

Ich bin übrigens besoffen

Und ich frage mich immer wieder wie jemand auf meine Blogposts stößt obwohl sie doch relativ privat sind und man aus Zufall nicht hierhin gelangen könnte

Kenne ich dich?